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»Heimatbilder« sucht Amateurfilme

Alles steht bereit im neuen Stadtpalais, dem Museum für Stuttgart, für die »Heimatbilder«. Am Samstag, 28. April 2018, wird dort in dem soeben erst nach langer Komplettrenovierung neu eröffneten, geschichtsträchtigen Stadtpalast das Haus des Dokumentarfilms mit der Landesfilmsammlung Baden-Württemberg zu Gast sein. Gesucht werden Amateurfilme aus dem Besitz der Stuttgarterinnen und Stuttgarter – im Idealfall Material für einen neuen Dokumentarfilm, der im Herbst erscheinen wird. Wer einfach so vorbei kommt, kann sich über die Sammlungen des Hauses informieren und an kostenlosen Vorträgen zur Archivierung von Film- und Videomaterial teilnehmen.

Der »Heimatbilder«-Aktionstag findet am 28. April, 10 bis 16 Uhr, im Stadtpalais, Museum für Stuttgart, statt.

Mit großer Bebilderung und einem langen Aufmachertext haben am vergangenen Donnerstag die beiden Stuttgarter Tageszeitungen – Stuttgarter Zeitung und Stuttgarter Nachrichten sind Medienpartner des »Heimatbilder«-Projektes – die heiße Phase dieser ungewöhnlichen Sammel- und Informationsaktion eingeläutet. heimatbilderflyer 1 500pxAm Freitag begann schließlich der Aufbau im neuen Stuttgarter Stadtpalais. Das aus dem Wilhelmspalais hervorgegangene neue Museum für Stuttgart ist ebenso Projektpartner der Aktion wie die Stadt Stuttgart und das Stadtarchiv Stuttgart. »Heimatbilder« ist ein Projekt aus dem Haus des Dokumentarfilms. Die in der Stuttgarter Institution beheimatete Landesfilmsammlung Baden-Württemberg – ein Archiv von über 10.000 Privat- und Firmenfilmen aus dem Südwesten – wirbt mit dem Aktionstag für ein neues Filmprojekt. Ziel ist es, im Herbst einen neuen Film zur Geschichte Stuttgarts zu veröffentlichen.

Stuttgarterinnen und Stuttgarter sind nun aufgerufen, am Samstag, 28. April, ihre alten Filmrollen und -bestände (egal in welchem Format, egal in welchem Zustand) ins Stadtpalais zu bringen. »Wir werden mit unserem Team vor Ort herausfinden, ob bei den Filmen eventuell noch Aufnahmen zu entdecken sind, die sich für die Aufnahme in unser Archiv eignen oder sogar Teil des neuen Stuttgart-Filmes werden könnten«, sagt Anita Binder. Die Archivleiterin im Haus des Dokumentarfilms ist Autorin zahlreicher Filme zu Stadt- und Landesgeschichten und wird auch den neuen Stuttgart-Film zusammenstellen.

Das Sichten von unentdeckten Filmschätzen ist aber nicht der einzige Höhepunkt von »Heimatbilder«. Nonstop werden von 10 bis 16 Uhr alte Filme zur Stadt- und Landesgeschichte gezeigt. Unter dem Titel »Wie rette ich meine VHS-Kassetten?« wird um 11 und um 14 Uhr der erfahrene Videojournalist Joachim G. Sauer wertvolle Tipps zum Erhalt von Aufnahmen aus dem Videozeitalter sowie zum Überspielen auf neue Medien geben kann.

Während des ganzen Tages sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hauses des Dokumentarfilms vor Ort und informieren über die in Europa einmalige, 1991 in Stuttgart gegründete Filminstitution. Es können auch Termine vereinbart werden, um weiteres Filmmaterial direkt in den Räumen des Hauses des Dokumentarfilms (Kulturpark Berg, Stuttgart, Teckstraße 62) zu sichten.

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Stuttgarter Nachrichten und Stuttgarter Zeitung berichteten bereits im Vorfeld ausführlich über »Heimatbilder

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