Plakat zu den Kinostarts. Wand mit Filmplakaten

Neu im Kino – diese Dokus laufen am 4.11.21 an

Acht neue Dokumentarfilme haben am 4.11.21 ihre Kinostart. Zu sehen sind u. a. „Zuhurs Töchter“, der als DOK Premiere vom Haus des Dokumentarfilms gezeigt wurde und „Paris, kein Tag ohne dich“, der im Programm der Französischen Filmtage Tübingen|Stuttgart ist.

Paris, kein Tag ohne dich

Filmplakat zu "Paris, kein Tag ohne dich"

1975 ist die Filmemacherin Ulrike Schaz mit ihrem damaligen Freund auf einer Party in Paris. Doch die Feier wird schnell zum Albtraum, denn dort gerät sie in die Fänge des französischen Geheimdienstes. Sie soll eine Komplizin des international gesuchten Terroristen Carlos, dem „Schakal“ sein. Anschließend wird sie des Landes verwiesen. Nach 40 Jahren trifft sie ihren damaligen Freund in einem Café wieder.

Ausführliche Infos zu „Paris, kein Tag ohne dich“ auf doksite.de.

Zuhurs Töchter

Filmplakat zu "Zuhurs Töchter"

Zuhur und ihre Familie sind vor wenigen Jahren von Syrien nach Deutschland geflohen. Ihre beiden Töchter sind transgender, was in ihrer Heimat nicht akzeptiert wird. In Deutschland können die beiden endlich so leben, wie sie möchten. Der Dokumentarfilm begleitet die beiden Schwestern und ihre Familie auf dem Weg zu ihrer wahren Identität.

„Zuhurs Töchter“ wurde am 2.11. und 3.11.2021 als DOK Premiere vom Haus des Dokumentarfilms gezeigt.

Kinder der Hoffnung

Filmplakat zu "Kinder der Hoffnung"

Die Filmemacherin Yael Reuveny verließ als junge Erwachsene ihr Heimatland Israel. Nach Jahren kehrt sie für ihren Dokumentarfilm zurück und besucht alte Klassenkameraden ihrer ehemaligen Grundschule, mit denen sie über deren Hoffnungen und Träume von damals spricht. Dabei geht sie selbst auch darauf ein, warum sie vor 15 Jahren aus Israel geflohen ist und nach Berlin kam.

Ausführliche Infos zu „Kinder der Hoffnung“ gibt es auf doksite.de.

Bloom up – Hautnah

Das italienische Ehepaar Hermes und Betta betreibt eine Tierhandlung. Doch nachts gehen sie noch einer weiteren Beschäftigung nach, denn sie sind beide Swinger und treffen sich mit vielen weiteren Partnern. Der Dokumentarfilm folgt den beiden durch alltägliche und unalltägliche Situationen, begleitet sie bei der Arbeit und im Umgang mit ihrer Tochter.

Ausführliche Infos zu „Bloom up – Hautnah“ gibt es auf doksite.de.

Schocken – Ein deutsches Leben

Filmplakat zu "Schocken - Ein deutsches Leben"

Der jüdische Unternehmer Salman Schocken gründete 1904 in Zwickau eine Kaufhauskette, in der modernes Design für jedermann im Vordergrund steht. Für seine Angestellten gibt er vor allem auch soziale Leistungen aus, was bis dahin eine Seltenheit war. Nur wenige Jahre später beschäftigt er rund 6000 Menschen in seinen 22 Kaufhäusern. Doch nach der Machtübernahme der Nazis verliert Salman Schocken das alles.

Ausführliche Infos zu „Schocken – Ein deutsches Leben“ gibt es auf doksite.de.

Meine Wunderkammern

Filmplakat zu "Meine Wunderkammern"

Wenn die Kindheit ein Ort wäre, wo wäre dieser dann? Die Filmemacherin Susanne Kim geht dieser Frage nach, indem sie vier verschiedene Kinder begleitet, die im Dokumentarfilm ihre Wünsche, Träume, Ängste und Erfahrungen teilen. Alle dieser Kinder beweisen damit auch, dass sie mehr sind als ein Label, dass sie von der Gesellschaft aufgedrängt bekommen haben.

Stefanie Roloff vom Haus des Dokumentarfilms stellt „Meine Wunderkammern“ ausführlich vor.

Die jungen Kadyas

Filmplakat zu "Die jungen Kadyas"

Das Projekt KADYA ist ein Chor aus jüdischen und arabischen Mädchen aus Jaffa sowie aus Weimar, die zusammen auf Jiddisch in einem Chor singen. Dabei wird auch die aktuelle Politik und die Situation in dem Heimatland der Mädchen thematisiert. Doch das gemeinsame Singen gibt ihnen Halt und die Hoffnung auf eine bessere Zukunft.

Ausführliche Infos zu „Die jungen Kadyas“ gibt es auf doksite.de.

Displaced

Die Filmemacherin Sharon Ryba-Kahn ist in München aufgewachsen und zog nach einigen Jahren nach Berlin. Auch wenn sie ihr Leben in Deutschland verbracht hat, hat sie ein schwieriges Verhältnis zu dem Land. Ihre Vorfahren sind Holocaust-Überlebende. Als sie wieder in Kontakt mit ihrem Vater kommt, fängt sie an, den väterlichen Teil ihrer Familie zu erforschen.

Ausführliche Infos zu „Displaced“ gibt es auf doksite.de.

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Hannah Hiergeist
Hannah Hiergeist ist Werkstudentin im Haus des Dokumentarfilms. Sie ist in der Online-Redaktion tätig und für den dokumentarischen Kinokalender auf der DOKsite verantwortlich.
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