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Neu im Kino – diese Dokus laufen am 10./11.11.21 an

Ab dem 10. und 11. November 2021 sind im Kino sieben neue Dokumentarfilme zu sehen. Kinostart hat unter anderem „Speer Goes to Hollywood“ über den Nationalsozialisten Albert Speer, der auf der Berlinale 2020 für den Dokumentarfilmpreis nominiert war.

Am 10.11.2021 startet

King Otto

Filmplakat zu "King Otto"

2004 gewann die griechische Fußballnationalmannschaft die Europa-Meisterschaft. Trainiert wurden sie vom deutschen Fußballtrainer „König“ Otto Rehhagel, der der damals eher unterdurchschnittlich spielende Mannschaft zum Sieg verhalf. Zuvor hatten die Mannschaft noch nie ein Spiel in einem großen Turnier gewonnen und war damit der unwahrscheinlichste Sieger der EM, den es jemals gegeben hat. Der Dokumentarfilm erzählt die Lebensgeschichte des Trainers Otto Rehhagel und wie es zu diesem besonderen Ereignis kam.

Ausführliche Infos zu „King Otto“ auf doksite.de.

Am 11.11.2021 starten

Narren

Filmplakat zu "Narren"

Der Rottweiler Narrensprung lockt jedes Jahr tausende Besucher in die älteste Stadt Baden-Württembergs. Die Kostüme und Masken der Narren beruhen auf einer langen Tradition. Die Filmemacherinnen Sigrun Köhler und Wiltrud Baier haben drei Jahre lang in Rottweil gedreht, um hinter die Kulissen dieses traditionellen Festes zu blicken.

„Narren“ wird am 10. und 11.11.2021 als DOK Premiere vom Haus des Dokumentarfilms gezeigt.

Amor Fati

Filmplakat zu "Amor Fati"

Die Filmemacherin Claudia Varejão beschäftigt sich in ihrem Dokumentarfilm mit Liebenden aller Art. Die Bindung zwischen zwei Zwillingsschwestern oder die Beziehung zwischen Hund und Herrchen sind genauso Formen von Liebe wie die zwischen eines Paares oder unter Freunden. Sie teilen so viel miteinander und ergänzen sich gegenseitig. All diese Arten werden im Dokumentarfilm porträtiert und Verbindungen untereinander geschaffen.

Ausführliche Infos zu „Amor Fati“ auf doksite.de.

Billie – Legende des Jazz

Filmplakat zu "Billie - Legende des Jazz"

Billie Holiday ist eine der bedeutendsten Jazzsängerinnen der USA. In den 60er Jahren nahm sich Journalistin Linda Lipnack Kuehl einer Biografie der Jazz-Legende an, mit deren Material Filmemacher James Erskine ein filmisches Porträt schafft. Billie Holiday kam zur Musik, als sie im Bordell ihrer Mutter die Musik von Louis Armstrong und Bessie Smith hörte. Ihr bewegendes Leben zeichnet der Dokumentarfilm nach.

Ausführliche Infos zu „Billie – Legende des Jazz“ auf doksite.de.

Speer Goes to Hollywood

Filmplakat zu "Speer Goes to Hollywood"

Während des Nationalsozialismus war Albert Speer Reichsminister für Bewaffnung und Munition. Als einer der ranghöchsten Nationalsozialisten und enger Vertrauter Adolf Hitlers war er für mehr als 12 Millionen Zwangsarbeiter verantwortlich. Bei den Nürnberger Prozessen entging er der Todesstrafe. Bis heute hat der Architekt trotz seiner Taten einen guten Ruf. Die Filmemacherin Vanessa Lapa greift für den Dokumentarfilm auf Speers Autobiographie und Aufzeichnungen für dessen Verfilmung zurück. Damit stellt sie dar, wie die ehemalige Führungsfigur seine Vergangenheit beschönigte.

„Speer Goest to Hollywood“ feierte auf der Berlinale 2020 Weltpremiere, wo der Film für den Dokumentarfilmpreis nominiert war.

Mit eigenen Augen

Filmplakat zu "Mit eigenen Augen"

Wie arbeitet eigentlich eine Redaktion? Dieser Frage geht Filmemacher Miguel Müller-Frank nach und begleitet dafür die ARD-Redaktion des Politikmagazins „Monitor“. Dazu wird gezeigt, welche einzelnen Schritte durchlaufen werden müssen, bis eine fertige Sendung entsteht.

Ausführliche Infos zu „Mit eigenen Augen“ auf doksite.de.

Who’s Afraid of Alice Miller?

Filmplakat zu "Who's Afraid of Alice Miller?"

Die Schweizer Psychoanalytikerin Alice Miller ist weltberühmt. Vor allem für Kinderrechte setzte sie sich ein und thematisierte in ihren Büchern oft die Beziehung zwischen Eltern und Kind. Doch ihren Sohn Martin hat sie mit Gefühlskälte verstoßen. Nun macht er sich auf die Suche nach den Ursachen für diesen Widerspruch und erfährt mehr über deren eigene Traumata, die sie als Jüdin im Krieg erleben musste.

Ausführliche Infos zu „Who’s Afraid of Alice Miller?“ auf doksite.de.

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Hannah Hiergeist
Hannah Hiergeist ist Werkstudentin im Haus des Dokumentarfilms. Sie ist in der Online-Redaktion tätig und für den dokumentarischen Kinokalender auf der DOKsite verantwortlich.
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