Plakat zu den Kinostarts. Wand mit Filmplakaten

Neu im Kino – diese Dokus laufen am 19., 20. und 27.01.22 an

Mit „An Impossible Project“ und „Heimat sucht Seele“ haben am 19. und 20. Januar 2022 zwei neue Dokumentarfilme ihren Kinostart. Ab dem 27. Januar 2022 sind außerdem „The Other Side of the River“ und „Monobloc“ in den Kinos zu sehen.

Am 19. Januar 2022 startet

Heimat sucht Seele

2015 flieht Saher aus Syrien nach Deutschland. Er hofft, bald seine Frau und seine Söhne zu sich holen zu können. Doch dann wird der Familiennachzug ausgesetzt und Saher muss mehrere Jahre auf seine Familie warten. Der Anwalt lernt in der Zwischenzeit Deutsch, knüpft Freundschaften und findet einen Job. Als seine Familie nun endlich nachkommen kann, überkommen ihn große Angst und Zweifel, wie sie auf ihn reagieren werden. Doch auch die Freude auf das Wiedersehen ist groß.

Ausführliche Infos zu „Heimat sucht Seele“ auf doksite.de.

Am 20. Januar 2022 startet

An Impossible Project

Filmplakat zu "An Impossible Project" © Weltkino Filmverleih

Der ehemalige Biologe Dr. Florian Kaps, genannt Doc, machte es sich zur Aufgabe, in den Niederlanden die letzte Polaroid-Fabrik der Welt. Den Plan dafür nannte er „The Impossible Project“. Er selbst gründete die Firma Supersense, die sich auf analoge Produkte spezialisiert hat, die vom Aussterben bedroht sind und erfindet sie neu. Filmemacher Jens Meurer begleitet ihn auf seinem Weg, der gleichzeitig ein Wiederentdecken des Analogen ist.

„An Impossible Project“ wird außerdem am 9.2. und 10.2.2022 als DOK Premiere vom Haus des Dokumentarfilms mit anschließendem Filmgespräch gezeigt.

Am 27. Januar 2022 starten

Monobloc

Filmplakat zu "Monobloc" © Salzgeber

Auf allen Kontinenten und in allen Ländern findet man den Monobloc, einen Kunststoffstuhl, auf dem fast jeder Mensch schon einmal gesessen ist. Damit zählt er zu den meistverkauften Möbelstücken der Welt. Der Filmemacher Hauke Wendler befasst sich im Dokumentarfilm mit der Geschichte des Stuhls und wie dieser die Welt erobert hat.

„Monobloc“ wurde beim DOK.fest München 2021 als Weltpremiere gezeigt und war auf dem Festival außerdem für den kinokino Publikumspreis nominiert.

The Other Side of the River

Filmplakat zu "The Other Side of the River" © jip film & verleih

Weil die 19-jährige Hala mit einem Mann zwangsverheiratet werden soll, flieht sie aus ihrer Heimatstadt und wird bei einer kurdischen Frauenverteidigungseinheit aufgenommen. Die Gruppe kämpft nicht nur Terroristen und setzt sich für Frauenrechte ein, sondern befreit auch die Stadt Minbij vom IS. Hala setzt es sich zum Ziel, zusammen mit der Gruppe auch ihre Schwestern zu befreien.

„The Other Side of the River“ wird am 24. und 25.1.2022 als DOK Premiere vom Haus des Dokumentarfilms gezeigt. Im Anschluss gibt es außerdem ein Filmgespräch mit Regisseurin Antonia Kilian.

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Hannah Hiergeist
Hannah Hiergeist ist Werkstudentin im Haus des Dokumentarfilms. Sie ist in der Online-Redaktion tätig und für den dokumentarischen Kinokalender auf der DOKsite verantwortlich.
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