Symbolbild Platzhalter Filmstreifen

Ekstase im Kino (4): Die Natur, der Künstler und ein Filmemacher

Fünf Dokumentar- und Essayfilme zu ekstatischen Ausnahmezuständen und Lebensentwürfen präsentiert das Haus des Dokumentarfilms gemeinsam mit dem Kunstmuseum Stuttgart am Sonntag, 20. Januar 2019 in Stuttgart (Kino Cinema, www.innenstadtkinos.de). Der vierte Programmpunkt des Tages bietet  die Künstlerbiografie »Leaning into the Wind – Andy Goldsworthy« (2017, Regie: Thomas Riedelsheimer, Musik: Fred Frith). Thomas Riedelsheimer steht nach der Filmvorführung für ein Filmgespräch zur Verfügung. 

Darum geht’s in »Leaning into the Wind – Andy Goldsworthy« 

Zum zweiten Mal widmet sich Thomas Riedelsheimer dem sympathischen Land-Art-Poeten Andy Goldsworthy. Er präsentiert viele neue Arbeiten mit einer unglaublichen Leichtigkeit und in fantastischen, farbenprächtigen Bildern. Der britische Natur-Künstler ist mittlerweile Teil seiner Kunstwerke geworden. Der Film fließt dahin wie ein großer ruhiger Bach, in den die Zuschauer eintauchen und sich verzaubern lassen können. Sie begeben sich auf eine sinnliche Reise und viele werden nach diesem Erlebnis glücklich das Kino verlassen. 

Thomas Riedelsheimer steht nach der Filmvorführung für ein Filmgespräch zur Verfügung. Das Gespräch wird Kay Hoffmann vom Haus des Dokumentarfilms führen, der auch diesen Thementag kuratiert hat. 

Weiterführende Infos und Tickets

Ekstase, Trance und Rauschzustände sind ein fester Bestandteil des Films. In vielfältiger Form wurde sich damit sowohl in Spiel- als auch Dokumentarfilmen auseinandergesetzt. Das Haus des Dokumentarfilms war Partner bei der Organisation dieses besonderen Kino-Themenabends: Neben Klassikern des ethnografischen Films von Maya Deren und Peter Adairs wird der Kultfilm »Koyaanisqatsi« (1986) von Godfrey Reggio (Musik Philipp Glass) gezeigt. Außerdem der zwischen Doku und Fiktion changierende »Anita – Tänze des Lasters« (1987) von Rosa von Praunheim. Den Abschluss bildet »Leaning into the Wind« (2017) über den Land-Art-Poeten Andy Goldsworthy. Der Regisseur Thomas Riedelsheimer steht für ein Filmgespräch zur Verfügung.  

Das komplette Programm: www.hdf.de/ekstase. Es gibt einen Tagespass, die Filme können aber auch einzeln besucht werden.

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Picture of Thomas Schneider
„Ich liebe Print, ich liebe Online, ich liebe es, das Beste zwischen beiden Welten zu vereinen“, sagte Thomas Schneider über seine Arbeit. Ab 2009 war er für das HDF im Bereich Redaktion sowie PR/Marketing tätig. 2019 verstarb Schneider überraschend und viel zu früh.
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