„Aufgewachsen in Afghanistan“ – in der Mediathek

Im Dokumentarfilm „Aufgewachsen in Afghanistan: Zwei Jahrzehnte ohne Frieden“ spiegelt eine Langzeitbeobachtung von rund 20 Jahren. 2001, kurz nach den Anschlägen auf das World Trade Center, lernten die Filmemacher Phil Grabsky und Shoaib Sharifi im Bamiyan-Hochtal den sieben Jahre alten Mir kennen. Der Junge lebte mit seiner Familie in einer Höhle der Felswand, in den die gigantischen Buddha-Skulpturen von Bamiyan eingelassen waren. Zu diesem Zeitpunkt waren US-Truppen bereits in Afghanistan gelandet und es beginnt ein unabsehbar andauernder Krieg in einem der ärmsten Länder der Welt.

Der Dokumentarfilm begleitet Mir bis zur erneuten Machtübernahme durch die Taliban im August 2021. Der Protagonist Mir ist am Ende des Films fast 30 Jahre alt und inzwischen selbst als Kameramann tätig. Der britische Dokumentarfilmer Phil Grabsky wurde im Herbst 2021 in Köln mit dem phoenix Preis für den besten Dokumentarfilm ausgezeichnet und erhielt zudem den britischen Oscar: einen BAFTA als bester Dokumentarfilm. Die britische Koproduktion mit dem WDR und Arte wurde nach der Erstausstrahlung auf Arte am 10. August 2022 nun auch in der ARD ausgestrahlt. In der Mediathek ist der Dokumentarfilm bis 10.8.2023 verfügbar. 

Frank Rother hat für das Haus des Dokumentarfilms mit Phil Grabsky gesprochen.

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