Protagonist aus "Flee"

Arte strahlt preisgekrönte Animadok „Flee“ aus

In dem Kinodokumentarfilm „Flee“ erzählt der Regisseur Jonas Poher Rasmussen die Geschichte seines Schulfreundes Amin, der in den 1980er Jahren aus seiner Heimatstadt Kabul fliehen musste. Die gefährliche Flucht aus Afghanistan bringt Amin über die Sowjetunion schließlich nach Dänemark, wo er als unbegleiteter Jugendlicher unter falschen Angaben Asyl erhält. Er schließt Schule und Studium ab und schlägt eine Karriere als Wissenschaftler ein. In Dänemark kann er sich schließlich zu seiner Homosexualität bekennen und mit einem Partner ein neues Leben beginnen. Der Film über Amins dramatische Kindheit und Jugend wird im Stil einer Graphic Novel in animierten Rückblicken erzählt, teilweise ergänzt mit Material aus Nachrichtensendungen oder Archiven.

„Flee“ wurde im Jahr 2021 auf dem Sundance Film Festival in den USA als bester ausländischer Dokumentarfilm ausgezeichnet, erhielt 2022 drei Oscar-Nominierungen und wurde im Mai 2022 beim Internationalen Trickfilmfestival in Stuttgart als bester internationaler Animationslangfilm ausgezeichnet.
Die Animadok läuft am Montag, den 30.05.22 um 20.15 auf Arte und ist bis 28.07.22 in der Arte Mediathek verfügbar.

image_pdfAls PDF speichernimage_printDrucken
Facebook
Twitter

Dies könnte Sie auch interessieren:

Animadok „Flee“ beim ITFS 2022
Der animierte Dokumentarfilm „Flee“ über eine persönliche Fluchtgeschichte aus Afghanistan sorgte international für Furore und war in diesem Jahr sogar für drei Oscars nominiert. Beim Stuttgarter Trickfilmfestival gewann er den Preis als bester Langfilm.
Filmpräsentation: „Flee“ von Jonas Poher Rasmussen
Das Haus des Dokumentarfilms zeigt zusammen mit dem Internationalen Trickfilmfestival Stuttgart die mehrfach preisgekrönte Animadok „Flee“ von Jonas Poher Rasmussen. Am 4. Mai 2022 ist „Flee“ im Kino CINEMA in Stuttgart zu sehen.
Vierteilige Dokuserie »Colonia Dignidad – Aus dem Innern einer deutschen Sekte« bei ARTE
Am Dienstag, den 10. März zeigt ARTE ab 20:15 Uhr die Dokuserie »Colonia Dignidad – Aus dem Innern einer deutschen Sekte« in insgesamt vier Folgen. Die Dokumentarfilmserie »Colonia Dignidad« wird in der ARD an zwei Terminen, Montag, den 16. März und Montag, den 23. März 2020 um 22:45 Uhr ausgestrahlt.
Arte-Themenabend »Afghanistan. Das verwundete Land«

Am DI, den 7.4.2020, widmet Arte sein Programm dem zerütteten Land Afghanistan. Der ab 20:15 Uhr in deutscher Erstausstrahlung gezeigte Vierteiler »Afghanistan. Das verwundete Land« greift auf meist ungesehene Archivbilder zurück, die teils auch aus der Landesfilmsammlung Baden-Württemberg stammen. Im Anschluss strahlt ARTE »Mit offenen Karten: Afghanistan – Ein zerklüftetes Land« sowie die Produktion »Frauenfußball in Kabul. Ein Tor für die Freiheit« aus.