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TV- & Mediatheken-Tipps – Phantastische Tierwelt

Auf den Spuren von Mutter Natur

Vom Haustier über Nutztiere bis hin zu wilden, gefährlichen und teilweise skurrilen Tieren – die TV- und Mediatheken-Tipps geben Einblicke in das atemberaubende Reich der tierischen Erdenbewohner. Ob zu Wasser, Luft oder Land, das Tierreich steckt voller Überraschungen. Einige Dokumentationen werfen einen Blick auf die Beziehung zwischen Mensch und Tier. Dabei wird deutlich, dass ein respektvoller und bewusster Umgang mit tierischen Artgenossen wichtig ist. Neben Artenschutz und Tierliebe scheinen jedoch auch einige Tiere, wie zum Beispiel Raben oder Krähen, zur Belastung für den Menschen zu werden. Mehrere Dokus stellen dieses Problem ins Zentrum ihrer Betrachtung.

01.08.

11:40 Uhr, br: „Die Delfinflüsterin – Vor Irlands wilder Küste”

Delfinweibchen Mara lebt nicht wie für Delfine sonst üblich mit einer Gruppe von Artgenossen, sondern als Einzelgängerin. An der zerklüfteten Westküste Irlands leben ganz besondere Delfine. Sie leben allein und suchen sowohl den Kontakt zu anderen Tierarten als auch den Kontakt zu Menschen. Solche alleinlebenden Tiere werden Solitärdelfine genannt. Ute Margreff möchte das Geheimnis um Mara ergründen. Sie verbringt jeden Tag mehrere Stunden im eiskalten Meer und hat dabei eine Art Freundschaft mit dem Delfinweibchen geschlossen. Die Doku zeigt den Zuschauer:innen, wie Mara ihre Menschenfreundin Ute mit in eine andere Welt nimmt.

21:45 Uhr, ZDFinfo: „Extreme der Tiefsee. Eisige Abgründe”

AxolotlExpeditionsteams treffen auf fremde Welten und skurrile Lebewesen in der Tiefsee vor Antarktika und im Marianengraben. Das Tauchboot stößt erstmalig in die Tiefen dieser Gebiete vor und entdeckt dabei Tiere, die zu Riesen heranwachsen. “Terra X” begleitet zwei Forschungsexpeditionen in die am schwierigsten zugänglichen und gleichzeitig am wenigsten erforschten Regionen der Weltmeere.

02.08.

6:15 Uhr, ZDFneo: „Faszination Erde – mit Dirk Steffens. Tiere, die Geschichte schreiben”

In der Dokumentation zeigt Dirk Steffens, wie bedeutsam die Rolle der Tiere für den Lauf der Welt ist, denn ohne Tiere wären viele Geschichten des Lebens anders verlaufen.
Auf Pferderücken wurden Weltreiche gegründet, viele Zivilisationen verdanken ihre Entwicklung Rindern und die Zähmung von Wölfen, führte letztlich zum besten Freund des Menschen: dem Hund. Über Jahrtausende waren unsere Vorfahren vom Jagen und Sammeln wilder Tiere abhängig, um zu überleben. Mit der Zähmung änderte sich dies, aus Jägern und Sammlern wurden Hirten und Bauern. Aber es gibt auch Tiere, die eine negative Wirkung auf die Weltgeschichte haben: Ratten gelten als natürliches Reservoir des Pest-Erregers. Die Dokumentation zeigt, dass das Schicksal und die Entwicklungen der Menschheit untrennbar mit den Tieren verbunden sind und hebt außerdem die positiven Einflüsse, die Tiere auf die Menschheitsgeschichte haben, hervor.

9:50 Uhr, National Geographic Wild: „Die komischsten Tiergesichter”

Auch im Tierreich gibt es klassische Schönheiten und ästhetische Außenseiter. Im Lauf der Evolution haben sich in verschiedenen Spezies Merkmale herausgebildet, die in der Regel einen ganz bestimmten Zweck erfüllen. Oft sind sie das Ergebnis einer nahezu perfekten Anpassung an ihre Umwelt. Dennoch werden viele solcher Merkmale vom Menschen als “hässlich” und seltsam wahrgenommen. Der Film schaut genauer hin und zeigt, dass die wahrgenommene “Hässlichkeit” für die Tiere überlebenswichtig sein kann.

03.08.

13:10 Uhr, 3sat: „Oktopusse – Genies aus der Tiefsee”

Oktopus mit GlasEs geht weiter mit bizarr anmutenden Tieren: Kraken, auch Oktopusse genannt, besitzen ein seltsames Augenpaar, einen knochenlosen Körper und bewegen sich mit acht Armen sowohl zu Wasser als auch zu Land. Bereits in der Antike prominent, werden Oktopusse und ihr hoher Intelligenzgrad heute von der Wissenschaft erforscht. Das spannende dabei: Statt nur einem Gehirn, haben sie neun. Der Dokumentarfilm von Jérôme Julienne und John Jackson geht den Fragen der Wissenschaftler:innen auf den Grund. Sind Oktopusse, was ihre Intelligenz betrifft, dem Menschen ähnlicher als gedacht? Wo liegen die Grenzen ihrer Lernfähigkeit und kann sich eine Krake die Zukunft vorstellen?

04.08.

9:45 Uhr, 3sat: „Alpenüberquerung mit Yaks”

Yak und Yak-ZüchterinRosula Blanc ist Yak-Züchterin im südschweizer Kanton Wallis. Mit den Tieren zu kommunizieren und ihr Vertrauen zu gewinnen, heißt für Rosula sich selbst kennenzulernen. Die Wiederkäuer aus Asien haben sie als Anführerin akzeptiert. Zusammen mit der Hirtin Pascale und zwei ihrer Tiere begibt sie sich auf eine dreiwöchige Reise über die österreichischen Alpen, die anders verläuft als geplant.

13:40 Uhr, National Geographic Wild: „Das Netz – Die unglaubliche Welt der Spinnen”

Spinnen gelten als Miniaturkiller des Tierreichs: Sie können ihrer Beute tödliches Gift injizieren oder den Panzer von Skorpionen knacken. Mit hochkomplexen Techniken der Jagd und Fortbewegung eroberten sich die verschiedenen Spezies Gebiete in trockenen Wüsten sowie in tropischen Regenwäldern. Das achtbeinige Getier besiedelt nahezu alle Regionen des Planeten und ist auch unter Wasser anzufinden.

16:00 Uhr, Arte: „Der Kotknacker: Haufenweise Lösungen”

Scott Burnett ist Zoologe. Er untersucht seit Jahren Tiere, die vom Aussterben bedroht sind, indem er ihre Exkremente untersucht. Die Fäkalien gelten als hervorragende Informationsquelle. Die Hinterlassenschaften, in jeglichen Größen, Farben oder Texturen, sind ein Schlüssel zum Kreislauf des Lebens und geben Aufschluss über die Geheimnisse tierischer Kommunikation. So entdeckt Burnett beispielsweise im indischen Assam, dass die Kot-Berge von Nashörnern als soziale Netzwerke dienen. Die Dokumentation gibt spannende Einblicke in die die Arbeit mit tierischen Hinterlassenschaften.

20:15 Uhr, Arte: „Im Reich der Tiefe”

Der Film von Christian Pétron und Boris Raim dokumentiert mit außergewöhnlichen Tier- und Naturaufnahmen die spannende sowie respektvolle Begegnung zwischen Mensch und Meeresbewohnern. Der französische Unterwasserfilmer Christian Pétron nimmt die Zuschauer:innen mit auf eine Reise ins tiefe Gewässer. Apnoetaucher, wie der Belgier Frédéric Buyle, der zur Weltspitze dieser Extremsportler:innen zählt, wagt sich in die Tiefen des Meeres ohne Sauerstoffflasche. Er verweilt mehrere Minuten in über 50 Metern Tiefe. Im Gegensatz zu normalen Taucher:innen, die mit ihrer Ausrüstung oft laute Atemgeräusche oder Luftblasen verursachen, die die Tiere verscheuchen, gelingt es Apnoetaucher:innen sich den Tieren zu nähern ohne sie zu stören.

Tiefseetaucher

05.08.

13:50 Uhr, 3sat: „Feuervögel – Die geheimnisvolle Welt der Flamingos”

Flamingos im WasserDer Flamingo gilt als geheimnisvolles Wesen, da sich seine Lebensweise stark von anderen Vogelarten unterscheidet. Nur gemächlich kommen ihm Wissenschaftler:innen auf die Spur.
Flamingos leben in großen Kolonien in salzhaltigen, flachen Gewässern in Afrika, Südostasien, Südamerika und im Mittelmeerraum. Ihren Namen „Feuervögel“ verdanken sie einem besonderen Mythos. Die Dokumentation zeigt in spektakulären Bildern die Lebens- und Verhaltensweisen der Tiere und ihr Zusammenleben mit anderen Wasservögeln.

06.08.

16:15 Uhr, br: „Turtle Hero   Ein Leben für die Schildkröten”

Vor rund 30 Jahren entdeckte ein kleiner Junge seine Leidenschaft für Schildkröten. Sein Interesse und seine Leidenschaft machten ihn im Laufe des Lebens zum weltweit gefragtesten Schildkröten-Experten. Der „Turtle Hero“ Peter Praschag rettet nicht nur einzelne Exemplare, sondern ganze Arten. Durch die zunehmende Verschmutzung der Gewässer verlieren Süßwasserschildkröten ihren Lebensraum. Filmautor Jeremy Hogarth und sein Team begleiten Praschag auf seiner Reise nach Asien und Südamerika. Es ist seine bislang größte Herausforderung, ein Wettlauf gegen die Zeit, die Schildkröten-Art Yangtse-Softshell-Turtle vor dem Aussterben zu bewahren.

07.08.

15:45 Uhr, ZDF: „planet e.: Invasion der Krähen – Plagegeister in der Stadt”

Rabe auf AstKrähen und Raben entwickeln sich zu einer regelrechten Plage: Sie breiten sich immer mehr in Städten und Dörfern aus. Viele Anwohner:innen sind zunehmend genervt vom Krach und Dreck der Tiere. Viele Schäfer berichten von tödlichen Kolkraben-Attacken auf ihre Jungtiere.
Problematisch ist, dass diese Vögel nach und nach ihre Lebensräume durch intensivierte Landwirtschaft verlieren. Deshalb siedeln sie sich auch in großen Kolonien immer mehr in Städten an. In Parks finden sie oft genug Nahrung und Bäume zum Brüten. Die Wissenschaft schreibt Krähen und Raben besondere Fähigkeiten zu. Einzelne Arten können beispielsweise Werkzeuge bauen oder vorausschauend Aktionen planen.

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