Komponist/Pianist Volker Bertelmann alias Hauschka in einer Badewanne mit Tischtennisbällen

Corona DOKNews: #MyMusicalDiary – Künstler in der Krise

Doku-Formate, die sich des User Generated Contents bedienen, haben im Corona-Jahr 2020 noch einmal Schub bekommen. Auch #MyMusicalDiary – Künstler in der Krise greift auf private Videotagebücher zurück. Die Fernsehpremiere ist am 9.7.2020 um 22:45 Uhr im WDR.

Musiker*innen, Tänzer*innen und weitere Kreative erzählen in #MyMusicalDiary – Künstler in der Krise aus ihrem Alltag. Wie gehen sie mit der kreativen Zwangspause um, die für einige von ihnen sogar existenzbedrohend sein kann? So unterschiedlich die Auswirkungen der Corona-Krise zu spüren sind, so individuell sind auch die Reaktionen darauf.

Mit dabei sind u. a. Simon Höfele, Hauschka und Ute Lemper

Trompeter Simon Höfele dreht in seiner Wohnung Multikamera-Clips und powert sich weiter auf seinem Instrument aus. Chansonnière und Schauspielerin Ute Lemper gewährt Einblicke in ihr Leben mitten im Corona-Hotspot New York. Gitarristin und Singer-Songwriterin Judy Bailey gibt Online-Küchenkonzerte. Und Komponist/Pianist Volker Bertelmann alias Hauschka, der eigentlich in Island die Musik für einen großen Netflix-Spielfilm hätte aufnehmen sollte, taucht kurzerhand ab – in eine Badewanne voller Tischtennisbälle.

#MyMusicalDiary: Zeitdokument aus der Corona-Krise

Es entstehen „viele sehr persönliche Beobachtungen, die sich zu einem dichten Netz aus Emotionen und Erfahrungen verweben“, so der WDR. Der Ausgang der Corona-Krise für die Kultur- und Kreativbranche bleibt schließlich weiter ungewiss.

Sendetermin: 09.07.2020 | 22:45 Uhr | WDR
ab dem Zeitpunkt der Ausstrahlung auch in der Mediathek verfügbar

Regie: Claus Wischmann, Isabel Hahn. Redaktion: Christian Nurtsch-Wesener (WDR). Hergestellt von: Sounding Images, im Auftrag des WDR. Länge: 60 Minuten.

image_pdfAls PDF speichernimage_printDrucken
Elisa Reznicek
Elisa Reznicek leitet die Online-Redaktion beim Haus des Dokumentarfilms und ist für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Hauses zuständig.
Facebook
Twitter

Dies könnte Sie auch interessieren:

Ekstase im Kino (4): Die Natur, der Künstler und ein Filmemacher
Fünf Dokumentar- und Essayfilme zu ekstatischen Ausnahmezuständen und Lebensentwürfen präsentiert das Haus des Dokumentarfilms gemeinsam mit dem Kunstmuseum Stuttgart am Sonntag, 20. Januar 2019 in Stuttgart. Der vierte Programmpunkt des Tages ist die Künstlerbiografie »Leaning into the Wind – Andy Goldsworthy«.
»1917 – Die Künstler und die Revolution«
Bei Dokville 2017 vor wenigen Wochen schilderte die Filmemacherin Kathrin Rothe ihre Arbeit und künstlerische Freiheit bei der Umsetzung von »1917 – Der wahre Oktober«. Der Dokumentarfilm, der Geschichte mit Animationen erzählt, ist eine filmkünstlerisch ganz einzigartige Neuerzählung der Oktober-Revolution. Und man darf ihn auch einfach mal uneingeschränkt schön finden. Arte zeigt eine 52-Minuten-Version des Filmes unter dem Titel »1917 – Die Künstler und die Revolution« bis zum 1. Dezember 2017 in der Mediathek des Senders.
Tipps für das Homekino: Dokus über Künstler
Auch Museen waren lange Zeit coronabedingt geschlossen. Diese Woche haben wir Dokus zusammengestellt, die sich mit außergewöhnlichen Künstlern beschäftigen. Die Filme werfen einen Blick hinter die Kulissen von Ausstellungen, ganz einfach von zuhause aus.
Das Kino und die Krise der Öffentlichkeit
Der 16. Bundeskongress der Kommunalen Kinos, als Schnittstelle von Theorie und Praxis, verlief dieses Jahr digital. Über 260 Kinointeressierte Kommunaler Kinos, Kinematheken, Filmmuseen, Filmfestivals und der Politik diskutierten die kommunale Filmarbeit in Zeiten der Krise.