Menschen im Kinosaal

Neu im Kino – diese Dokus laufen am 1.9.22 an

                                                           Mariupolis 2

Mariupolis Filmplakat

2015 drehte der Filmemacher Mantas Kvedaravičius in der ukrainischen Hafenstadt Mariupol seinen Dokumentarfilm “Mariupolis”. Als im Februar 2022 Russland in die Ukraine einmarschierte, kehrte er zurück und filmte das Geschehen. Die Menschen, die sich vor den Angriffen versteckten, zeichnen ein Bild des Krieges ab. Doch der Filmemacher wurde bei einem Fluchtversuch von der russischen Armee getötet und konnte seinen Dokumentarfilm selbst nie fertigstellen. Seine Verlobte Hanna Bilobrova gelang schließlich die Flucht aus dem Land mit dem Filmmaterial und die Cutterin Dounia Sicho stellte diesen fertig.

Ausführliche Infos zu „Mariupolis 2“ auf doksite.de.

Der Filmtitel zitiert Auszüge aus dem Gedicht von Else Lasker-Schüler aus dem Jahr 1937. Im Cinema finde man, „was einmal war: Die Liebe!“. 20 Jahre später hat die Liebe zum Kino zwei Menschen zusammengeführt: Erika und Ulrich Gregor. Sie haben diese Filmgeschichte in bedeutsamer Manier erweitert und diverser gemacht. Der Dokumentarfilm von Alice Agneskirchner taucht ein in die Welt des mittlerweile seit über 60 Jahren verheirateten Paars. Sie betrachtet zum einen die Liebesgeschichte der Gregors und lässt auch prominente Wegbegleiter:innen zu Wort kommen. So gelingt es der Filmemacherin nicht nur über die Liebe und das Kino zu berichten, sondern auch ein Stück bundesrepublikanischer Zeitgeschichte zugänglich zu machen.

Ausführliche Infos zu „Komm mit mir in das Cinema. Die Gregors.“ gibt es auf doksite.de. Außerdem wird der Film als DOK Premiere vom Haus des Dokumentarfilms im Delphi Arthaus Kino in Stuttgart und im Caligari Kino Ludwigsburg gezeigt. Alle Infos hierzu gibt es auf www.dokpremiere.de.

1961 sollte in Belgrad ein großes Museum als Hommage an das sozialistische Jugoslawien errichtet werden. Doch über das Kellergeschoss ging der Bau nie hinaus und aus den einstigen Plänen wurde nichts. Doch heute haben in dem baufälligen Keller Menschen Zuflucht gefunden, die von der Gesellschaft ausgestoßen wurden. Dort lebt ein Mädchen, das mit ihrer Mutter Autoscheiben putzt, um Geld zu verdienen. Sie hat sich mit einer alten Frau, die ebenfalls in dem dunklen Keller lebt, angefreundet. Doch die Stadt ändert sich kontinuierlich und die drei Frauen finden Halt und Schutz beieinander.

Ausführliche Infos zu „Museum Of The Revolution“ auf doksite.de. 

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