LETsDOK Plakat

LETsDOK feiert den Dokumentarfilm mit über 300 Screenings

LETsDOK FilmplakatNeben Kinos werden im Rahmen von LETsDOK auch ungewöhnliche Orte wie Kirchen und Synagogen, Gärten, ein Kloster sowie öffentliche Plätze bespielt. Dabei beschränkt sich das Programm nicht nur auf den urbanen Raum, sondern bringt dokumentarische Produktionen auch in ländlichen Gebieten zur Aufführung.

LETsDOK: „Echtes Leben, großes Kino!“

Ziel ist es, das Publikum für die gesellschaftliche Relevanz und erzählerische Qualität des Dokumentarfilms zu begeistern und es auch jenseits fiktionaler Mainstream-Produktionen ins Kino zu locken. Filmschaffende wie Regisseur:innen, Bildgestalter:innen und Tonleute sind nach den meisten Screenings für vertiefende Gespräche vor Ort.

Ergänzend gibt es die LETsDOK Podcasts, die kostenlos online zu hören sind. Im Talk zum Dokumentarfilm sprechen die Hosts Franziska Walser und Philipp Eins mit Filmschaffenden wie Christoph Eder („Wem gehört mein Dorf“, Episode 1) oder Ulrike Franke und Michael Loeken („We are all Detroit“, Episode 5).

Programm so bunt wie das Doku-Genre selbst

Das LETsDOK-Programm repräsentiert unter dem Motto „Echtes Leben, großes Kino: Wir feiern den Dokumentarfilm!“ die große Bandbreite des Genres.

So ist am 17.9.22 beispielsweise als ein Höhepunkt des NRW-Programms „Kino & Kultur auf dem Ebertplatz Köln“ angesetzt. Von 13.30 bis 22.00 Uhr gibt es etliche Screenings, eine Lesung des ARD-Experten Udo Lielischkies, Führungen im Kronleuchtersaal (Anmeldung erforderlich) und ein Konzert. Zu sehen sind u. a. „Liebe, D-Mark und Tod – Aşk, Mark ve Ölüm“ von Cem Kaya, der dieses Jahr den Berlinale Panorama Publikums-Preis gewonnen hat und Ende September im Rahmen der Reihe DOK Premiere vom Haus des Dokumentarfilms läuft, sowie „Girl Gang“ von Susanne Regina Meures, ausgezeichnet mit dem „kinokino Publikumspreis“ des DOK.fest München.

In Mecklenburg-Vorpommern lockt am 18.9.22 das „Filmevent im Kloster Rehna“ mit Dok-Produktionen, die das Spannungsfeld zwischen Landschaftsnutzung und Naturschutz beleuchten, einer Podiumsdiskussion sowie einer Lesung.

In Baden-Württemberg findet LETsDOK in Freiburg, Karlsruhe, Rottenburg und Stuttgart statt – jeweils mit anschließendem Filmgespräch. Gezeigt werden „Namaste Himalaya. Wie ein Dorf in Nepal uns die Welt öffnete.“ (Mo, 12.9.22, 18 Uhr, Kino im Waldhorn Rottenburg), „Dancing Pina“ (Do, 15.9., Schauburg Karlsruhe und Atelier am Bollwerk Stuttgart, jeweils 18 Uhr), „Into The Ice“ (Fr, 16.9.22, Delphi Arthaus Kino Stuttgart, 18:30 Uhr) sowie „Wohin mit all der Liebe“ (Sa, 17.9.22, 19:30 Uhr, Kommunales Kino Freiburg). 

Das gesamte Programm gibt’s online unter letsdok.de/programm

Änderungen vorbehalten. Zusätzliche Vorstellungen s. jeweilige Kinowebseite. 

Wer steckt hinter LETsDOK?

LETsDOK wurde 2020 von der AG DOK initiiert. In diesem Jahr werden die Dokumentarfilmtage vom „Verein zur Förderung der Dokumentarfilmkultur“ in Köln und weiteren Partner:innen in den Bundesländern koordiniert. Viele Film- und Kino-Verbände sowie zahlreiche Initiativen unterstützen LETsDOK.

Wer danach noch mehr „Doku-Durst“ hat: Im direkten Anschluss an die Dokumentarfilmtage startet 3sat ab Montag, 19. September, in seinen Dokfilmherbst und präsentiert u. a. „Anmaßung“ von Stefan Kolbe und Chris Wright sowie „Genderation“ von Monika Treut in der 3satDokumentarfilmzeit, immer montags um 22.25 Uhr.

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Elisa Reznicek
Elisa Reznicek leitet die Online-Redaktion beim Haus des Dokumentarfilms und ist für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Hauses zuständig.
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