Kinostarts Symbolbild

Neu im Kino – diese Dokus laufen am 17.11.22 an

„Hallelujah“ von Leonard Cohen ist eines der meist gecoverten Lieder der Popgeschichte. In „Hallelujah: Leonard Cohen, a Journey, a Song“ dient die Hymne als Prisma, durch die sein Leben, seine Karriere und seine künstlerische Vision gezeigt wird. Der Song, den ursprünglich keine Plattenfirma veröffentlichen wollte, ist mittlerweile ein Welthit. Der Dokumentarfilm wurde 2014 von Leonard Cohen zur Produktion freigegeben und greift auf eine Fülle nie zuvor gesehenen Archivmaterials des Cohen Trusts zu.

Ausführliche Infos zu „Hallelujah: Leonard Cohen, A Journey, A Song“ auf doksite.de

Credits: „Hallelujah: Leonard Cohen, A Journey, A Song“. Dokumentarfilm von Dan Geller und Dayna Goldfine. Eine Produktion von Geller/Goldfine Productions. Im Verleih bei Prokino Filmverleih.

Filmemacher Tilman König porträtiert in „König hört auf“ seinen Vater Lothar König, der als Stadtjugendpfarrer in Jena arbeitet. Er ist eine imposante Erscheinung, mit wilder Haarmähne, langem Bart und breiten Schultern. Vater König raucht Kette und trägt über dem rechten Auge eine Narbe, seit er von einem Neonazi bewusstlos geschlagen wurde. Schon in der DDR war er ein “Unbequemer” und wurde von der Stasi bespitzelt; seit der Wiedervereinigung gehört er zu den unermüdlichsten Mahnern vor erstarkendem Rechtsradikalismus. König leistet Jugendarbeit, organisiert Punkkonzerte, Demonstrationen und Fußballturniere mit jungen Geflüchteten. Durch sein unermüdliches Engagement ist König über die Stadtgrenzen Jenas hinaus bekannt. König steht nun vor der Pensionierung, die für ihn eine ganz besondere Herausforderung darstellt, denn Aufhören will er sicher nicht.

Ausführliche Infos zu „König hört auf“ gibt es auf doksite.de

Credits: „König hört auf“. Dokumentarfilm von Tilman König. Eine Produktion von Neue Bioskop mit Tilman König Filmproduktion und MDR. Im Verleih bei Weltkino Filmverleih.

Nashörner, Elefanten, Büffel, Raubkatzen: Der Kruger Nationalpark, eines der größten Wildschutzgebiete auf dem afrikanischen Kontinent, hat mit Wilderern zu kämpfen, die nachts zuschlagen und die Tiere brutal verenden lassen. Doch die “Black Mambas” stellen sich ihnen entgegen. Aus den umliegenden Dörfern wurde von der – noch immer männlich-weiß dominierten – Parkaufsicht eine Frauenbrigade zusammengestellt, die seit 2013 patrouilliert, um Wilderei zu verhindern. Für die etwa 30 jungen Frauen ist die Arbeit auch ein Weg aus der Armut und Arbeitslosigkeit und hin zu einem selbstbestimmten Leben. Doch bis zu welchem Grad gelingt die Emanzipation dieser Frauen? „Black Mambas“ zeigt die Alltagskämpfe der Frauen mit weißen Vorgesetzten, fordernden Angehörigen und “dem System Kruger”.

Ausführliche Infos zu „Black Mambas“ auf doksite.de.

Credits: „Black Mambas“. Dokumentarfilm von Lena Karbe. Eine Produktion von Karbe Film, Day for Night productions und Natives at Large mit ZDF/arte und Télévision Française (TF1). Im Verleih bei JIP Film und Verleih.

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