Teilnehmerinnen beim DOKVILLE-Panel 2019: AnimaDok - Wo sind die Frauen?

Filmemacherinnen gesucht – aktuelle Ausschreibungen

Aktuelle Ausschreibungen für Filmemacherinnen: Unser DOKVILLE-Kooperationspartner Women in Film & Television (WIFT) veranstaltet am 10.06.2020 ein Online-Pitching mit der Constantin Film per Videokonferenz. Neben der Unterstützung der Filmvorhaben dient es dem Networking während der Corona-Krise. Darüber hinaus bietet das Internationale Frauenfilmfestival Dortmund & Köln eine Recherche-Residenz.

DOKVILLE-Gast veranstaltet Online-Pitch

Im vergangenen Jahr veranstaltete Women in Film & Television (WIFT) mit DOKVILLE beim gleichnamigen Branchentreff ein Panel zum Thema „AnimaDok – Wo sind die Frauen?“. Die Diskussion beleuchtete die Präsenz von Frauen in AnimaDok-Filmen. Oft sind diese dort unterbesetzt. Mögliche Lösungsansätze wie Home-Office, aber auch die Solidarität, die Frauen anderen Frauen gegenüber zeigen, wurden diskutiert. WIFT setzt sich für die Gleichstellung von Frauen und Männern in der Film- und Medienbranche ein. Zudem sollen die Vernetzung und der Austausch von Frauen im Medienbereich gefördert werden.

Networking in der Corona-Krise

Logo von Women in Film and Televidion GermanyDas Pitching der WIFT mit Constantin Film findet am 10.06.2020 per Videokonferenz statt. Gesucht werden fiktionale Film- und Serienideen für die Kino- und TV-Produktion. Autorinnen können ihre Ideen im Zeitrahmen von fünf Minuten vorstellen. Anschließend stehen den Produzent*innen zehn Minuten für Rückfragen zur Verfügung. Bewerben können sich bis zum 27.05.2020 um 12 Uhr alle Personen aus den Bereichen Regie und Drehbuch, die bei WITF Mitglied sind. Auch Dokumentarfilmerinnen, die crossmedial arbeiten, dürfen sich angesprochen fühlen. Mehr Infos zum Verfahren und den Kontaktdaten gibt es bei WIFT.

Recherche-Residenz für Filmemacherinnen und Künstlerinnen

Logo des Internationalen Frauenfilmfestivals Dortmund/KölnEine weitere aktuelle Ausschreibung für Filmemacherinnen kommt vom Internationalen Frauenfilmfestival Dortmund & Köln. Dieses ermöglicht eine künstlerische Recherche-Residenz für zwei Monate zu dem Thema “Ruhrgebiet in Bewegung: Fasia Jansen”. Die Liedermacherin hat Frauenbewegungen, Arbeitskämpfe und Friedensarbeit vom Ruhrgebiet aus in ganz Deutschlands unterstützt.

An ihrem Wohnort sowie in zahlreichen weiteren Archiven in der Region ist ihre Arbeit dokumentiert. Initiiert wurde der Aufruf von Interkultur Ruhr. In dessen Archiv für Familien- und Amateurfilm beleuchten einige Filme die Arbeit von Fasia Jansen. Die Recherche-Residenz bietet die Möglichkeit, sich mit der Persönlichkeit und der Arbeit der Liedermacherin vertraut zu machen.

Ergebnisse werden beim IFFF 2021 präsentiert

Die Recherche-Residenz wird in zwei Monaten im Herbst 2020 und im Frühjahr 2021 in Dortmund und Oberhausen stattfinden. Eine Unterkunft sowie eine Monatskarte für öffentliche Verkehrsmittel werden gestellt. Die Künstlerin erhält eine Vergütung von 1000 € pro Residenzmonat. Im Rahmen des Internationalen Frauenfilmfestivals 2021 sollen die Ergebnisse der Recherche dann präsentiert werden.

Bis zum 30.06.2020 können sich Filmemacherinnen und Künstlerinnen bewerben. Die Modalitäten zur Bewerbung sind hier nachzulesen (Link führt zu einem PDF-Download). Weitere Infos gibt es zudem auf der Website des Frauenfilmfestivals.


Bildcredits:

Logo WIFT: über die Presse-Seite von WIFT Germany e.V.

Logo des Internationalen Frauenfilmfestivals: IFFF Dortmund | Köln

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Hannah Hiergeist
Hannah Hiergeist ist Werkstudentin im Haus des Dokumentarfilms. Sie ist in der Online-Redaktion tätig und für den dokumentarischen Kinokalender auf der DOKsite verantwortlich.
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